Auszubildende in der Altenpflegeassistenz kommen in die St. Petri-Gemeinde und binden Adventskränze.»So können wir zwei Dinge miteinander verbinden. Zum einen lernen unsere Auszubildenden aus Draht, Tannen und Strohkränzen den Adventsschmuck herzustellen. Später werden sie in ihrem Beruf mit Seniorinnen und Senioren diese alte vorweihnachtliche Tradition fortsetzen können. Zum anderen ist es für einen guten Zweck.«
Sigrid Brosowski, Küsterin von St. Petri, sagt, worin der gute Zweck besteht:
»Wir verkaufen die Tannenkränze auf dem Adventsbasar. Die gehen jedes Jahr. Von dem Erlös können wir den Kindern von der Hausaufgabenhilfe ein kleines Geschenk vor den Weihnachtsferien besorgen. Das tut ihnen gut.«
»Man kann sagen, der Adventskranz war der erste Adventskalender. Diesen hatte der Pastor und Pädagoge Johann Hinrich Wichern aus Hamburg für Kinder erdacht. Der erste Adventskranz hatte die Ausmaße eines Wagenrades und hatte für jeden Tag im Advent eine Kerze. Je näher das Weihnachtsfest kam, desto mehr Kerzen brannten,« weiß Armin Sauer, Pastor in St. Petri.
»Daher freuen wir uns, dass junge Erwachsene, uns helfen, uns in unserer Arbeit mit Kindern in der Adventszeit zu unterstützen.«
Ein Höhepunkt war das gemeinsame Frühstück mit allen, die an diesem Morgen Adventskränze in de St. Petri Gemeinde gebunden hatten - für den guten Zweck.
Michael Dierßen (Schulpastor)
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