| Mein Praktikum in Taiwan - Schweinezucht und mehr... |
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Mein Praktikum in Taiwan – Woche 1Am Mittwoch den 3.11. um 23.15 Uhr Ortszeit erreichte ich den Flughafen in Kaoshiung. Am Flughafen wurde ich von einigen Lehrern der Chiatung Vocational School empfangen. Die ersten beiden Nächte verbrachte ich bei einem von Ihnen. Den Tag dazwischen besichtigte ich außer der Schule auch noch eine Farm auf der Wassermelonen und mehrere weitere Pflanzen angebaut werden. Weiterhin besuchte ich den Nachtmarkt in Kaohsiung. Von Freitag bis Sonntag besuchte ich die Stadt Teinan, wo der ehemalige Direktor der CTVS nun eine andere Schule unterrichtet. Ab morgen beginnt mein Praktikum auf der Schweinefarm von Mr. Wang. 7.11.2010 Henning Buhr Mein Praktikum in Taiwan – Woche 2 Die erste Woche auf der Schweinefarm ist nun bereits vorbei. Mein Chef Mr. Wang spricht leider nur gebrochenes Englisch, doch irgendwie gelingt es mir den größten Teil immer zu verstehen und genauso ihm mit Händen und Füßen meine Antworten oder Fragen beizubringen. Während der ersten Woche habe ich den überwiegenden Teil damit verbracht mir die Farm erklären zu lassen, die Leute bei Ihren arbeiten zu beobachten und hier und da etwas zu helfen. Mr. Wang regelt auf dem Betrieb größtenteils das Management und Kontrollarbeiten. Wenn Zeit ist versucht er mir möglichst viele unterschiedliche Dinge, auch außerhalb seines Betriebes zu zeigen. So besuchten wir unter anderem die Garnelenfarm von einem seiner Freunde. Von Wochenende übernachtete ich mit ihm und seiner Familie in einem Hotel nahe des Kenting National Park, den wir dann am Sonntag besuchten. Besatz an AK: 2 Betriebsleiter, 6 Arbeitskräfte Das eingesetzte Futter basiert zu 70 % aus den USA importierten Mais, wodurch die Futterkosten beispielweise bei Endmastfutter etwa bei 26 € und somit deutlich über deutschem Niveau liegen . Weiterhin wird Sojaschrot und Fischmehl eingesetzt. Die hohen Futterkosten lassen sich jedoch leicht aufwiegen wenn man bedenkt, dass die Baukosten etwa ein Viertel von denen in Deutschland betragen. So kostet hier ein relativ teurer Ferkelaufzuchtplatz etwa 65 €. Im Betrieb von Mr. Wang sind die Futterkosten dabei noch günstig im Vergleich zu seinen Kollegen, da er ein eigenes kleines Mischwerk betreibt und das Fischmehl selber herstellt. Hierzu benutzt er das in seiner Gülleseparation gewonnene Methangas. Die Leistungen im Betrieb liegen mit 20-21 abgesetzten Ferkeln allerdings unter dem Niveau von europäischen Vollerwerbsbetrieben. Für weitere Informationen stehe ich gerne zur Verfügung. |
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